Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Die Maßnahmen in Land und Bund verändern sich ständig – wir versuchen, den Überblick zu behalten und Ihnen die wichtigsten Fragen zu beantworten. Zögern Sie aber auch nicht, uns telefonisch oder per Email zu kontaktieren.

Das vierstufige Warnsystem mit Basis-, Warn- und Alarmstufe I und II wird wieder in Kraft gesetzt:

  • Basisstufe: Hospitalisierungs-Inzidenz von unter 1,5 und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patient*innen
  • Warnstufe: ab Hospitalisierungs-Inzidenz von 1,5 und ab 250 Intensivbetten mit COVID-19-Patient*innen
  • Alarmstufe I: ab Hospitalisierungs-Inzidenz von 3,0 und ab 390 Intensivbetten mit COVID-19-Patient*innen
  • Alarmstufe II: ab Hospitalisierungs-Inzidenz von 6,0 und ab 450 Intensivbetten mit COVID-19-Patient*innen

Den Eintritt von Warnstufe bzw. Alarmstufe I und II stellt das Landesgesundheitsamt  fest, ebenso die Aufhebung. Die Meldung gilt dann landesweit.  Zusätzlichen Maßnahmen in besonders betroffenen Stadt- und Landkreisen werden von den Behörden vor Ort bekanntgegeben.

Wenn ein Test-, Genesenen- oder Impfnachweis erforderlich ist, sind Veranstalter*innen und Betreiber*innen verpflichtet, diese  zu kontrollieren. Sie müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgleichen. Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheckApp geprüft werden. Das gelbe Impfbuch gilt nicht mehr als Impfnachweis.

Das gilt für Buchhandlungen

  • Für den Betrieb in der Buchhandlung gibt es in der Basis- und Warnstufe keine Einschränkungen. In der Alarmstufe I gilt 3G, ab Alarmstufe II gilt 2G
  • Buchhandlungen zählen nicht zu den Grundversorgern. 
  • Abhol- und Lieferangebote sind uneigeschränkt möglich. Auch bei 2G ist Abholen im Laden ohne Nachweis erlaubt. Abholen wird dabei definiert als kurzes Betreten des Ladens, ohne Verweilen oder Beratungsgespräch.
  • Die Überprüfung des 2G- oder 3G-Nachweises in den Buchhandlungen ist sowohl im Eingangsbereich als auch im Kassenbereich oder auch vor der Aufnahme von Beratungs- und Verkaufsgesprächen zulässig. Die Kontrollen müssen so gestalten sein, dass möglichst eine Vielzahl der Kundinnen und Kunden zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz der Mitarbeitenden während ihres Aufenthalts überprüft werden.
  • Impf- und Genesenennachweise sind von Kund*innen digital auslesbar vorzulegen und von Buchhändler*innen digital zu prüfen. Das gelbe Impfbuch gilt nicht mehr als Impfnachweis. Nachweise sind mit amtlichen Lichtbildausweisen abzugleichen.
  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Einen Aushang für Ihre Buchhandlung mit Hinweis auf die 3G-Regel & FFP2 Maske können Sie hier downloadenund im Format A4 oder A3 selbst ausdrucken.

Die 3G-Regel und 2G-Regel gelten nicht

  • für Kinder unter 6 Jahren, sie erhalten immer Zutritt.
  • Bei Schüler*innen bis 17 Jahren genügt die Vorlage des Schülerausweises, auch in den Ferien. Sie gelten durch die regelmäßigen Schultests als getestet.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, müssen das durch ein Attest nachweisen und zusätzlich einen negativen Testnachweis vorlegen.

Für Mitarbeiter und Beschäftigte gilt durchgehend die 3G-Regel für Arbeitgeber und Beschäftigte gemäß §28b Absatz 3 Infektionsschutzgesetz.

Neu ab 24. November 2021

Das gilt für Veranstaltungen

Nach wie vor gilt als Veranstaltung ein zeitlich und örtlich begrenztes Ereignis mit einer definierten Absicht in der Verantwortung eines Veranstalters/einer Veranstalterin, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt. Hierzu zählen sowohl Lesungen wie auch sonstige Veranstaltungen von Verlagen und Buchhandlungen z.B. „Einschließabende“.

Für Veranstaltungen gilt:

  • In der Basisstufe 3G, 100% Auslastung bei maximal 5.000 Besuchern, sonst 50%
  • In der Warnstufe 3G Plus, 100% Auslastung bei maximal 5.000 Besuchern, sonst 50%
  • In der Alarmstufe 2G, eine maximale Auslastung von 50% und eine maximale Besucherzahl von 25.000
  • In der Alarmstufe II 2G Plus, eine maximale Auslastung von 50% und eine maximale Besucherzahl von 750

Ausnahmen von der 2G Plus Regel:

  • Personen mit einer Boosterimpfung sind von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen.
  • Folgende Personengruppen ohne Boosterimpfung werden bezüglich ihres Immunzustandes Personen mit einer Boosterimpfung gleichgestellt:
    • Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als sechs Monate vergangen sind,
    • Genesene, deren Infektion nachweislich maximal sechs Monate zurückliegt (Nachweis der Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis/PCR-Test erfolgen).

Ausnahmen von der 2G-Regel

  • Kinder bis 5 Jahre, bis 7 Jahre, wenn sie noch nicht eingeschult sind
  • Schüler*innen bis einschließlich 17 Jahren
  • bis einschließlich 31. Januar 2022 asymptomatische Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen; sie müssen lediglich einen negativen Antigentest vorlegen.
  • asymptomatische Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission besteht (zB. Schwangere) müssen einen negativen Antigentest vorlegen

Ausserdem gilt in allen Stufen:

  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen; im Freien dann, wenn davon auszugehen ist, dass der Abstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Die Kontaktdaten der Besucher/Besucherinnen müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann entweder mit einschlägigen Apps wie CoronaWarnApp, Luca oder auch analog auf Papier erfolgen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf an der Veranstaltung nicht teilnehmen. 
Ihre Ansprechpartnerin im Verband

Reinhilde Rösch Geschäftsführerin