Verbandspolitische Ziele

Am 1. Oktober 2002 ist das Buchpreisbindungsgesetz (BuchPrG) in Kraft getreten und hat das bislang privatrechtlich organisierte Preisbindungssystem ("Sammelrevers") abgelöst. Damit ist die Preisbindung für Bücher in Deutschland gesetzlich geregelt.

Der Erhalt der festen Ladenpreise für Bücher ist ein ganz wesentliches Ziel der Verbandspolitik. Die Buchpreisbindung ist die Überlebensgrundlage für kleinere Sortimentsbuchhandlungen sowie Verlage und garantiert die literarische Vielfalt der publizierten Bücher. Der Landesverband verfolgt konsequent alle Preisbindungsverstöße in Baden-Württemberg und fordert gegebenenfalls Unterlassungserklärungen von den betroffenen Firmen ein.
Wissenschaftliche Verlage spielen in der baden-württembergischen Verlagslandschaft eine große Rolle. Ein allzu freizügiger Umgang mit Inhalten, wie er von den Befürwortern der "Open-Access"-Bewegung gefordert wird, stellt eine wirtschaftliche Bedrohung vor allem dieser Verlage dar. Deshalb setzt sich der Landesverband Baden-Württemberg vehement für den Schutz des geistigen Eigentums und ein adäquates Urheberrecht ein.

Kulturpolitisch engagiert sich der Landesverband durch zahlreiche Aktivitäten im Bereich der Leseförderung und seine großen Buchausstellungen: die Stuttgarter Buchwochen, die Karlsruher Bücherschau und die Stuttgarter Kinder + Jugendbuchwochen.