Beratung & Service

Finanzhilfen des Landes Baden-Württemberg

Wir geben Ihnen einen Überblick über die konkrete Unterstützung, die das Land Baden-Württemberg seinen Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemie bietet.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, die fortlaufend aktualisiert werden.

Sofortbürgschaften für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten – auch ohne Hausbank

Das Wirtschaftsministerium stellt gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Sofortbürgschaften für Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bereit. Der Wirtschaftsausschuss hat dem Programm am Mittwoch, 8. Juli 2020, zugestimmt. Ab Mittwoch, 15. Juli, können Unternehmen die Bürgschaften beantragen. Dieses landesspezifische Angebot schließt die Lücke zum KfW-Schnellkredit des Bundes, der nur Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung steht.

Besonders wichtig für kleine Unternehemen speziell aus unserer Branche: Die Sofortbürgschaft erhält man auch ohne Hausbank. Über das Portal Ermoeglicher.de können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. In diesen Fällen kann die Bürgschaft sogar auf 100 Prozent erhöht werden.

Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung bis maximal 125.000 Euro kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.

Corona-Überbrückungshilfe

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten.

Die Überbrückungshilfe gilt als wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, um Deutschland aus der Krise herauszuholen. Das Land Baden-Württemberg ergänzt das Programm des Bundes wie schon bei der Soforthilfe Corona und erkennt auch einen Unternehmerlohn als förderfähig an. Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Kerninhalte sind:

  • Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Auch Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.

Durch die Bezugnahme auf den Wirtschaftsstabilisierungsfonds wird gewährleistet, dass mittelständische Unternehmen ohne Begrenzung der Zahl der Beschäftigten Überbrückungshilfe beantragen können, soweit ihr Umsatz nicht 50 Mio. Euro bzw. ihre Bilanzsumme nicht 43 Mio. Euro übersteigt.

  • Umfang der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die Corona-bedingt in den Monaten Juni bis August erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Durch Zahlungen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten soll ihre wirtschaftliche Existenz gesichert werden.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von
    - 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    - 50% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    - 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50% im Fördermonatim Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Liste der förderfähigen Fixkosten erfasst unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können in Höhe einer Pauschale von 10 % der Fixkosten geltend gemacht werden. Ein Unternehmerlohn wird gemäß dem Programm des Bundes nicht erstattet. Wie schon bei der Soforthilfe Corona wird das Land Baden-Württemberg auf Antrag einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat berücksichtigen und auszahlen.

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. In begründeten Ausnahmefällen können die maximalen Erstattungsbeträge für Kleinunternehmen überschritten werden.

  • Antragstellung und Nachweise

Die Antragstellung wird in einem digitalen Verfahren ausschließlich von einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer durchgeführt. Die Kosten dafür können ebenfalls im Rahmen der Überbrückungshilfe anteilig geltend gemacht werden. Der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer prüft im Rahmen der Antragstellung die geltend gemachten Umsatzeinbrüche und die fixen Kosten.

Sofern der beantragte Betrag der Überbrückungshilfe nicht höher als 15.000 Euro für drei Monate ist, kann der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer eine vereinfachte Plausibilitätsprüfung vornehmen. Trotzdem sollten Antragsteller, die nur sehr geringe betriebliche Fixkosten haben, prüfen, ob sich für sie die Beauftragung eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers tatsächlich lohnt.

  • Auszahlung über die Länder

Baden-Württemberg wird die Umsetzung und Auszahlung der Hilfen wieder über die L-Bank abwickeln.

  • Antrags- und Auszahlungsfrist

Anträge sind bis spätestens 31. August 2020 bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen.

 

Soforthilfe Corona

Muss die Corona-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg zurückgezahlt werden?

Die Soforthilfe muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden. Allerdings gilt das nur, wenn alle relevanten Angaben im Antrag richtig und vollständig waren.

Ausserdem müssen nachträgliche Änderungen, die auf die Höhe der Soforthilfe Einfluss haben, unverzüglich der L-Bank als Bewilligungsstelle mitgeteilt werden. Es gilt:

  • es müssen neue Tatsachen bekannt sein
  • diese Tatsachen müssen Einfluss auf die Höhe der ausbezahlten Soforthilfe haben
  • die Mitteilungspflicht muss ohne schuldhaftes Zögern erfolgen

Was bedeutet das konkret?

Spätestens nach Ablauf der drei Monate, auf die sich Ihr Antrag bezog, sollten Sie die Planzahlen, die der Antragstellung zugrundelagen und die Ist-Zahlen Ihrer Buchhaltung nebeneinanderstellen.

So können Sie feststellen, ob Sie nach der tatsächlichen Entwicklung von Umsatz und Kosten einen geringeren  Liquiditätsengpass hatten als angenommen.

Sollte das so sein, ist die Veränderung aber immer nur dann wesentlich und deshalb mitteilungspflichtig, wenn Sie Einfluss auf die Höhe der Soforthilfe gehabt hätte.

Beispiel: Sie haben im Antrag einen Liquiditätsengpass vor 12.000 EUR angegeben, Ihnen wurde darauf der für Ihr Unternehmen geltende Höchstbetrag von 9.000 EUR Soforthilfe ausbezahlt. Nun stellen Sie fest, der tatsächliche Engpass – ermittelt mit den Ist-Zahlen Ihrer Buchhaltung – betrug nur 10.000 EUR. Diese Änderung ist nicht wesentlich, denn auch so hätte Ihnen der Höchstbetrag von 9.000 EUR zugestanden. Stellen Sie allerdings fest, der Liquiditätsengpass betrug nur 5.000 EUR, müssen Sie das innerhalb von zwei Wochen an die L-Bank melden. Denn damit hätte Ihnen nur eine Soforthilfe von höchstens 5.000 EUR zugestanden,  Sie haben also möglichweise 4.000 EUR zuviel erhalten (Überkompensation) und müssen diesen Betrag zurückzahlen.

Aber Achtung: Bitte überweisen Sie nicht einfach Geld an die L-Bank. Auch wenn Sie der Meinung sind, Sie müssen Soforthilfe zurückzahlen, sollten Sie immer erst schriftlich unter Angabe von Vorgangsnummern oder ähnlichem mit der L-Bank in Kontakt treten.

Liquiditätshilfen

Zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe in Baden-Württemberg eine Reihe etablierter Förderinstrumente sowie die Corona-Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung.

Wichtig: Generell gilt das sogenannte Hausbankenverfahren. Das bedeutet, dass Unternehmen den Förderantrag nicht beim Förderinstitut, sondern direkt bei der Hausbank stellen. Diese kennt das Unternehmen und ist so in der Lage den Antrag kurzfristig zu prüfen und an das Förderinstitut weiterzuleiten. Die Kreditentscheidung erfolgt bei der jeweiligen Hausbank.

 

Förderdarlehen der L-Bank

  • Liquiditätskredit

Unternehmen mit (in der Regel) bis zu 500 Mitarbeitern können mit dem Liquiditätskredit ihre vorübergehenden Liquiditätsengpässe zu günstigen Zinsen, mit einem flexiblen Laufzeitangebot zwischen vier und zehn Jahren und einem Regeldarlehensbetrag von bis zu 5 Mio. Euro decken. Im Einzelfall sind auch höhere Beträge denkbar. Besonders vorteilhaft ist die Möglichkeit einer vorzeitigen kostenfreien Rückzahlung, sofern die Krisenbewältigung früher gelingt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Gründungsfinanzierung / Wachstumsfinanzierung

Als Alternative zum Liquiditätskredit können auch die Betriebsmittelvarianten in der Gründungs- oder Wachstumsfinanzierung genutzt werden, allerdings mit standardisierter 5-jähriger Laufzeit und ohne die vorzeitige kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeit.

  • Weiterbildungsfinanzierung 4.0

Sofern ein Unternehmen seine Mitarbeiter zur Vermeidung von Kurzarbeit zu Qualifizierungsmaßnahmen anmeldet oder zur Anpassung an neue Betriebs- oder Digitalisierungsprozesse Weiterbildungs-/Umschulungsmaßnahmen plant, können entsprechende Vorhaben zinsgünstig mit einem drei bis fünfjährigen Darlehen der Weiterbildungsfinanzierung 4.0 in pauschaler Höhe (in der Regel 20.000 Euro pro zu qualifizierendem Beschäftigten) finanziert werden. Weitere Informationen

Wichtig: Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden.

Für bestehende Förderkredite, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht mehr leistbar sind, bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungs-aussetzung unter Anpassung der restlichen Tilgungsraten und unter Beibehaltung der vertraglichen Zinsvereinbarung sowie der Gesamtlaufzeit an. Anträge hierzu können ab sofort formlos an die L-Bank gerichtet werden.

  • Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und L-Bank

Wenn eine Hausbank aufgrund fehlender Sicherheiten nicht in der Lage ist, einem betroffenen Unternehmen einen Kredit zur zeitlichen Überbrückung zu gewähren, kann - je nach Bürgschaftshöhe - die Bürgschaftsbank bis zu 90 Prozent oder die L-Bank bis zu 80 Prozent des Risikos abnehmen.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg vergibt Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro.

Die L-Bank ist zuständig für Bürgschaften über 2,5 Mio. Euro bis 5 Mio. Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten.

Die Landesbürgschaft – Bürgschaften über 5 Mio. Euro – wird durch die L-Bank abgewickelt.

Informationen: Bürgschaftsbank und L-Bank

 

  • KfW-Corona-Hilfen

KfW-Schnellkredit 2020

Für Anschaffungen und laufende Kosten können mittelständische Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen (Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro, Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten max. 800.000 Euro). Der Kredit wird zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes.

KfW-Sonderprogramm 2020

Die KfW hat ein Sonderprogramm für den ERP-Gründerkredit-Universell und den KfW-Unternehmerkredit aufgelegt (Kreditbeträge bis zu 1 Mrd. Euro). Die Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind mit einer 90-prozentigen Haftungsfreistellung für die Hausbank ausgestattet, sofern die Unternehmen bereits seit 3 Jahren bestehen. Für Kredite an größere Unternehmen ist eine 80-prozentige Haftungsfreistellung möglich.

Weitere Informationen zum KfW-Schnellkredit 2020 und zum KfW-Sonderprogramm 2020.

 

Kurzarbeitergeld

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

 

Steuerliche Erleichterungen

Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen wie zum Beispiel Stundung fälliger Steuerzahlungen, Anpassungen von Vorauszahlungen sowie Erleichterungen bei Vollstreckungen beschlossen, die von der Ausbreitung des Virus betroffen sind.

Wer von den steuerlichen Erleichterungen für Unternehmen Gebrauch machen möchte, sollte sich an das jeweils zuständige Finanzamt vor Ort wenden.

Einen Überblick und Antworten auf häufig gestellte Fragen (z. B. steuerliche Fragen zur Kurzarbeit oder der Absetzbarkeit von Kosten) finden Sie hier.

 

Sonstige Unterstützung

  • Erweiterung „Start-up BW Pre-Seed“ zu „Start-up BW Pro-Tect”

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg plant, sein bewährtes Instrument zur Frühphasenförderung von Gründungsvorhaben, Start-up BW Pre-Seed, wegen der Corona-Krise auszuweiten und krisengeschüttelte Start-ups ebenfalls kurzfristig mit einem rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu fördern (in begründeten Ausnamefällen bis zu 400.000 Euro).

Bisher war die Förderung nur einmal möglich und nur für Start-ups in der sogenannten „Pre-Seed-Phase“. Demnächst sollen auch Start-ups, die schon die erste Phase hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, Unterstützung erhalten - vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre.

Informationen zum Programm finden Sie hier.

Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets des Bundes. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups, jungen Technologieunternehmen und kleinen mittelständischen Unternehmen. In vielen Fällen erfüllen sie die von Hausbanken gestellten Anforderungen an Kreditnehmer aufgrund ihres jungen Alters und meist sehr innovativen Geschäftsmodells nicht. Deshalb bietet der Bund ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an, das schrittweise umgesetzt werden soll.

Informationen finden Sie hier.

  • Förderprogramm „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“

Für die Betriebe kann es schwierig sein, während der Kurzarbeit die Ausbildungsleistungen zu erbringen, zu denen sie rechtlich verpflichtet sind. Mit der Förderung der Verbundausbildung sollen flexible Lösungen ermöglicht werden, damit die Kurzarbeit nicht zu Lasten der Ausbildungsqualität geht. Ausbildungsbetriebe, die allein eine vollständige Ausbildung nicht durchführen können und deshalb einen Ausbildungsverbund bilden, können durch Gewährung einer Prämie gefördert werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen werden die Bedingungen für kurzarbei-tende Betriebe erleichtert: Statt der sonst geforderten 20 Wochen im Partnerbetrieb kann eine Förderung erfolgen, wenn der Auszubildende während der Kurzarbeits-Phase mindestens vier Wochen seiner Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert. Der Betrieb erhält dann eine einmalige Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro.

Hier finden Sie Informationen zum Programm und zur Antragstellung.

 

  • Erleichterter Zugang zu Sozialleistungen

Mit dem Sozialschutzpaket der Bundesregierung wird insbesondere für Soloselbständige und Kleinstselbständige ein erleichterter Zugang zur Sicherstellung des Lebensunterhalts durch die Grundsicherung geschaffen.

Weitere Informationen hier

Die Bundesagentur für Arbeit hat zudem eine kostenfreie Sonderhotline eingerichtet. Fragen von (Solo)Selbstständigen und Personen, die noch nie Kontakt zur Grundsicherung hatten, können hier schnell beantwortet werden bzw. man wird via Internetseite zum Antrag sowie dem zuständigen JC gelotst. ☎ 0800 4 5555 23

 

  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für geschädigte Unternehmen

Durch verschiedene Maßnahmen insbesondere im Insolvenzrecht wird Unternehmen, die in-folge der Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben oder gar insolvent geworden sind, die Fortführung des Unternehmens ermöglicht und erleichtert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Ihre Ansprechpartnerin im Verband

Reinhilde Rösch Geschäftsführerin